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Stephen Brandt-Hansen: I Julens Lys
(2009, Kirkelig Kulturverksted FXCD 354)

Was wollen wir zu Weihnachten? Bloß keine bösen Überraschungen! Unterm Tannenbaum, im Schein der Kerzen, regieren das Bewährte, das Bekannte, das Beruhigende. Auch wenn alle Weihnachtshasser der Welt dies ungern hören werden: Neuerungen werden – wenn überhaupt! – nur behutsam eingeführt. Der norwegische Sänger Stephen Brandt-Hansen hat auf seinem Debütalbum sehr gut verstanden, dass wilde Experimente zum Fest nicht gefragt sind und liefert auf »I JULENS LYS« (übersetzt: Im Licht der Weihnacht) einen behutsam ausbalancierten Mix: Aus Klassikern wie »Stille Nacht« (darf aus Vollständigkeitsgründen wohl nicht fehlen!) und einigen neuen Songs, unter anderem aus der Feder von Erik Hillestad. Auch die Namen der musikalischen Mitstreiter funkeln: Iver Kleie an Orgel und Piano, Anders Engen an den Schlagwerken und Sigmund Groven an der Harmonika.

Überhaupt die Harmonika: Mit ihr hält ein Hauch Prärie-Sehnsucht Einzug in die heile norwegische Winterwelt, mit ihrem Träumen im blauen Gras. Oder die jazzigen Farbtupfer, die Iver Kleie wie beiläufig in den Klangteppich einwebt. Brandt-Hansen, in seiner Heimat bislang vor allem als Musical-Interpret bekannt, gibt dazu den sensiblen Troubadour mit samtweicher Stimme. Im Ergebnis ist diese Aufnahme sehr staatstragend und dem gehobenen Massengeschmack angepasst ausgefallen. Aber auf sehr hohem, sehr anspruchsvollen Niveau. Jede billige Effekthascherei liegt dem jungen Sänger, der erfreulich zurückgenommen agiert, fern. »Ach, der singt so schön!« Auf dieses Votum können sich Oma und Enkelin auch ohne Weihnachtsdesaster-Diskussion einigen. (emv)

Stephen Brandt-Hansen: I Julens Lys

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Carola: I Denna Natt Blir Världen Ny – Jul I Bethlehem II
(2007, Kirkelig Kulturverksted FXCD 326)

Die Idee ist eigentlich nicht schlecht: Weihnachtslieder direkt in Bethlehem aufnehmen und sich dabei von der dortigen Atmosphäre inspirieren lassen; außerdem die Zusammenarbeit mit hiesigen Musikern suchen und transkulturelle Adventsmusik schaffen. Und so sind es die Klangfarben von Issa Murads Oud, von Shirzad Fatalyevs Duduk oder Elchin Hasimovs Tar, die für angenehme Irritation sorgen und den skandinavisch-israelischen Brückenschlag von Produzent Erik Hillestad zunächst gelungen erscheinen lassen. Nicht zuletzt auch dank der Leistung der schwedischen und norwegischen Musiker: Drummer Rune Arnesen oder Gitarrist Hallgrim Bratberg agieren großartig in im klangtechnisch feinsten Klangbild.

Unser Problemkind ist Carola. Carola, die mit strahlend naiver Stimme ohnehin schon riskante Songs wie »Stilla Natt« oder »Nu Tändas Tusen Juleljus« im Kitsch ertränkt. Auch für »Go, Tell It On The Mountain« hat sie nicht gerade die passende »Blackness«. Schade, denn andere Songs haben durchaus erhabene Momente, so dass im Verbund mit den brillanten Musikern und dem stimmungsvollen Booklet Großes hätte entstehen können. (peb)

 Carola: I Denna Natt Blir Världen Ny – Jul I Bethlehem II

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Grex Vocalis: Magnum Mysterium
(2005, 2L 2L26SACD)

Die »richtige«, die echte, wahre Weihnachtsmusik ist immer noch die Chormusik. Und so kommt die lediglich ab und zu von einer Kirchenorgel begleitete A cappella-Aufnahme des norwegischen Chors gerade recht, um die dunkelste Jahreszeit mit weihevoller Weihnachtsmusik zu begehen. Das 1971 von Carl Høgset geründete Ensemble, dessen Repertoire Barock- und Renaissance-Stücke ebenso wie kubanische Rhythmen und norwegische Folklore umfasst, hat es zur Perfektion gebracht: In lauten wie in leisen Passagen fügen sich die Stimmen zu einer homogenen Einheit aus ausgewogenem Timbre und schimmernden Obertönen zusammen. Høgset muss wahrlich der Ausformung jedes einzelnen Akkords große Aufmerksamkeit schenken.

Die Weihnachtslied-Sammlung wartet mit einigen unverbrauchten Kompositionen auf, wie etwa dem norwegischen Volkslied »I Denne Søte Juletid« oder der baskischen Weise »The Infant King«. Und Klassiker wie »Stille Nacht« (wie im Original mit deutschem Text) oder Griegs » Du Grønne, Glitrende Tre« zeigen, dass diese Melodien – kitschfrei und mit Ehrfurcht interpretiert – noch immer das Herz berühren können. Und Freunde des guten Klangs freuen sich über den voluminösen 5.1-Surround-Kang. (peb)

 Grex Vocalis: Magnum Mysterium

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Ital Skurk: Fira Jul Ifred
(2005, Vesper Records VESCD 05021)

Ertappt! Zweimal das Anfangsstück gehört – und schon schnippe ich mit den Fingern mit. Ist aber auch nicht verwunderlich, strahlt doch selbst diese Weihnachtsplatte der Reggaemannen um Peter Lindberg eine zwar leicht unterkühlte, doch aber grundsolide Leichtigkeit und Fröhlichkeit aus.

Ob »Det Ar En Ros Utsprungen« oder »Sankt Staffan Han Rider« – hübsch kreiselt zwischendurch die Gitarre, und verlässlich pulst der Bass, während im Hintergrund der sich aufwallend wollende Chor zuweilen durch allerlei nette Soundtüfteleien in seine Schranken verwiesen wird. Allein das Stück »Hosianna« hätte nicht sein müssen, das einfach nicht frech genug gegen den Strich gebürstet wurde, um als Parodie durchzugehen. (frk)

 Ital Skurk: Fira Jul Ifred

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Iver Kleive: Hyrdenes Tilbedelse
(2004, Kirkelig Kulturverksted FXCD 287)

Ob ihm wohl die Weihnachts-CD von Bugge Wesseltoft ein Vorbild war? Iver Kleive, sonst eigentlich an der Orgel zuhause, interpretiert jedenfalls teils die gleichen Lieder wie sein Kollege, z.B. das Praetorius-Evergreen »Det Hev Ei Rose Sprunge« (Es ist ein Ros entsprungen). Auch »Det Kimer Nu Til Julefest« oder Franz Grubers »Stille Nacht« tupfen beide gleich reduziert in die Tasten, und so liegt ein Vergleich nahe. Kleive bleibt als klassisch Ausgebildeter konkreter in seinen Melodien ehrfürchtiger gegenüber dem Original; Wesseltoft dagegen lässt das Thema nur erahnen und versteckt die Melodie meist in angedeuteten, Jarrett'schen Kadenzen.

Welche CD nun berührender wirkt, kann man kaum entscheiden. Kleives »Schäferverehrung« (so der übersetzte Titel) bleibt auf jeden Fall weniger facettenreich, weil gewöhnlicher. Ein stimmungsvoller akustischer Begleiter, ideal für stille-besinnliche und frost-erstarrte Tage, kann sie aber allemal sein. (lha)



Siehe auch:
Bugge Wesseltoft

Iver Kleive: Hyrdenes Tilbedelse

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Aage Kvalbein & Iver Kleive:
Julemeditatasjoner
(2007, Kirkelig Kulturverksted FXCD328)

Wir kennen sie doch alle bis zum Abwinken, die altvertrauten Weihnachtslieder: als Dudelhintergrundmusik in Fußgängerzonen, als aufdringliche Kaufaufforderung in Werbespots, als verlogene Heimeligkeitsversprechen auf Adventsmärkten. Hohohooo, brüllt der Santa Claus aus Plastik. Aber kennen wir unsere Weihnachtslieder wirklich, wenn wir sie auf ihren ruhigen Kern herunterbrechen? Nein, denn die zurückgenommenen und reduzierten Interpretation von Aage Kvalbein und Iver Kleive sind eine echte Überraschung und bringen uns im Dickens'schen Sinne dem Geist des echten Weihnachtsfestes näher: nur mit Piano und Cello und sehr viel Herz.

Festlich und besinnlich und von Dank erfüllt sollte das Weihnachtsfest im Idealfall gefeiert werden. Daran erinnert uns »JULEMEDITASJONER« nachdrücklich. Mit einem Hauch Sentimentalität, aber ohne manipulatorisch auf der Klaviatur der üblichen verdächtigen Gefühle zu spielen. Das ist Weihnachten. Wir nehmen uns Zeit zum Atemholen. Wir blicken auf unsere Lieben und schätzen sie trotz mancher Kritik und freuen uns – über die Geburt eines kleinen Kindes in Bethlehem, auch wenn wir dies 364 Tage im Jahr vehement abstreiten würden. (emv)

Aage Kvalbein: Julemeditatasjoner

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Aage Kvalbein & Iver Kleive:
Til Trøst – Meditasjoner For Cello Og Piano
(2008, Kirkelig Kulturverksted FXCD 341)

Eine CD zum Trösten – oder besser: um sich noch tiefer in eine melancholische Stimmung hineinzuversenken, in der man sich wahrscheinlich eh schon befindet, wenn man dieses Album einlegt. Pianist Iver Kleive und Cellist Aage Kvalbein haben für das Album klassisches Repertoire, norwegische Volksmusik und Pop-Balladen gemixt – alles Stücke, die unbestreitbar Stimmungsträger sind, und bekannte noch dazu. Da darf dann Johann Sebastian Bachs »Air« und das bei einer solchen CD anscheinend unvermeidliche »Ave Maria« ebenso wenig fehlen wie der norwegische religiöse Volkston von »Eg Veit I Himmerike Ei Borg«.

Die Arrangements sind ebenso schlicht wie effektiv, minimalst angejazzt, aber öfter noch üppig durchromantisiert. Da schmachtet bei Bach ein Vibrato, das eher zu italienischer Oper als zu barocker Kammermusik passt. Das Klavier plätschert sehnsuchtsvoll, und Kvalbein lässt sein schön sonores Instrument seufzen und summen. Tatsächlich ist so eine wirklich schöne CD entstanden, die es so eben gerade noch vermeidet, in den Kitsch abzukippen. Um die Verwandtschaft rund um den Weihnachtsbaum in festliche Stimmung zu versetzen, taugt sie allerdings nicht. Eher dafür, dem anschlieflenden Duftkerzen- und Rotwein-Kater, allein vor einem verglühenden Teelicht sitzend, mit einsamem Blick auf fallenden Schnee draußen vor dem Fenster den passenden musikalischen Soundtrack zu verleihen. (sep)



Siehe auch:
Iver Kleive

Aage Kvalbein: Til Trøst – Meditasjoner For Cello Og Piano

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Christof Lauer & Norwegian Brass: Heaven
(2003, ACT/Contraire 9420-2)

Da hat sich eine illustre Truppe gefunden: Der (deutsche) Saxofonist Christoph Lauer tat sich mit den fünf Bläsern von »The Norwegian Brass« zusammen, ließ sich von dem Meister der Big-Band-Partitur Geir Lysne gewagte Arrangements auf den Leib schreiben und holte sich Gesangskünstler wie Rebekka Bakken oder Sondre Bratland - den großen weisen Grandseigneur der norwegischen Folklore - mit ins Boot.

Lauer, Sohn eines Pfarrers und Glockenprüfers mit absolutem Gehör, und seine norwegischen Begleiter nahmen sich auf »HEAVEN« Weihnachtslieder zur Brust. Nicht Schlager à la »Jingle Bells«, sondern christliche »Geheimtipps« zwischen Volkslied und Choral wie »Kommet Ihr Hirten« oder »Mitt Hjerte Alltid Vanker«, die trotz mutiger Dissonanzen stets sakralen Ernst wahren. Nicht unbedingt der musikalische Hintergrund für Heiligabend, sondern eher stiller Hörgenuss für kontemplative Stunden allein. (peb)



Siehe auch:
Geir Lysne
Rebekka Bakken


Christof Lauer: Heaven

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The Lingonberries: ... Winter – Swedish Christmas Songs
(2002, Berry Sound/Warner 00103)

Liegt schon Schnee? Es liegt Schnee, hört man den Lingonberries zu, selbst wenn es draußen mitnichten nach Schnee ausschaut. Schließlich legen sich die drei Sängerinnen und ihr Sänger dermaßen ins Zeug, dass einem nur winterlich zumute werden kann. Dabei bietet die schwedische A-cappella-Band, die mittlerweile in Kanada weilt, nichts Schlichteres als schwedische Weihnachtslieder aus der Tiefe der Tradition. Und diese eben nicht zeitgenössisch aufgemotzt und entsprechend modisch verhuntzt, sondern spartanisch schlicht wie naturbelassen vorgetragen – nur Kraft der vier Stimmen. Enthalten sind etwa Songs wie »Jul, Jul«, »Gläd Dig Du Kristi Brud« oder »Det Är En Ros Utsprungen«.

Das alles ist natürlich Geschmackssache. Wer Weihnachten hasst, wird die Band kaum lieben können. Wer aber doch irgendwann von Weihnachts-Gefühlen gepackt wird und/oder wer sich diesen nicht länger zur Wehr setzt, der hat mit der vorliegenden Platte ein hübsches Ding, das ganz wunderbar zu einem frischgefällten Nadelbaum passen will, der sich schon bald mit Glitzerzeugs füllt. (frk)

The Lingonberries: ... Winter – Swedish Christmas Songs

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Malene Mortensen: Malene ... To All Of YOu
(2008, Stunt/Sunny Moon STUCD 07152)

Na – geht doch! Ob man nun Weihnachtsmusik mag oder auch nicht, da hat uns Malene Mortensen eine schöne Platte vorgelegt, die swingend und jazzig all die bekannten Weihnachtsklassiker bearbeitet, die unsereins spätestens ab dem 23sten doch hört. Singen kann sie ohnehin, zugleich hat sie sich auf ein begleitendes Trio beschränkt plus dem ein und anderen gelegentlichen Gastmusiker.

Schon »Once Upon A Christmas Song« ist äußerst gelungen geraten, der alte, ein wenig in die Jahre gekommene Chris Rea Titel »Driving Home For Christmas« klingt bei ihr noch einmal angenehm frisch und doch wohlvertraut. »Winter Wonderland« zeigt sich gerade zu fetzig, und selbst »Last Christmas«, einst von George Michael weihevoll intoniert, wirkt bei ihr angenehm verjüngt. Nur ihre Versionen von »Silent Night« und »Maria durch ein Dornbusch ging«: Da vergreift sie sich dann doch im Ton und vermag das Pathos nicht zurückzudrängen – aber das mindert den überaus positiven Gesamteindruck nicht wesentlich. (frk)



Siehe auch:
Magnus Hjorth Trio

Malene Mortensen: Malene ... To All Of YOu

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Det Norske Jentekor:
Julens Hjerte
(2007, Kirkelig Kulturverksted FXCD 327)

Weihnachts-Hasser, aufgepasst: bitte einen weiten Bogen um diese CD machen! Der Rest der Welt freue sich über die wunderbar andächtig dargebotenen Adventslieder, unter denen man altbekannte (»Stille Natt«) ebenso findet wie unverbrauchte Weihnachts-Traditonials aus den tiefen norwegischen Tälern. Und der Jentekor macht seine Sache gut: Die 30 Mädchen-Kehlen unter der Leitung von Anne Kari Sundal begeistern durch ihre Reife und tief empfundenen Ausdruck.

Das Sahnehäubchen auf dieser die vorweihnachtliche Zeit versüßende Einspielung setzen jedoch die Auftritte des Cikada String Quartetts, und vor allem Kari Bremnes. Denn dank der großen norwegischen Sängerin erhält »Det Hev Ei Rosa Sprunge« eleganten Glanz. Und noch größer: die Komposition ihres Bruders Ola, das – vollendet begleitet von den Cikada-Streichern – den Himmel emporsteigt. Bitte mehr davon! Wenn Weihnachtsmusik, dann so. (peb)



Siehe auch:
Cikada Duo
Kari Bremnes

Kari, Ola & Lars Bremnes


Det Norske Jentekor: Julens Hjerte

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M.A. Numminen: M.A. Numminen singt wüste wilde Weihnachtslieder
(2003, Zweitausendeins/EfA SP143)

Nur Mut! Noch mehr Mut! Und etwas Entschlossenheit. Und die Kerzen angezündet, die Spekulatius in den Glühwein getaucht. Denn Numminen, den man mit seinem neorustikalen Jazzorchester als Finnlands Tango-König erst schätzen und dann lieben gelernt hat, nahm eigens für sein treu ergebenes deutsches Publikum eine CD mit Weihnachtsliedern auf.

Ja, Weihnachtslieder. Die somit von Weihnachten handeln, vom kurzen Leben der Ferkel und Schweine und Weihnachtskarpfen, von klingenden Glöckchen und von Vati und Mutti und vom Heiligen Abend, wenn sich das Chaos nicht länger aussperren lässt. Dazu streicht der Besen selbstvergessen die Felle, verdrückt der emsige Pianist vor Rührung zwei, drei Tränen, lässt der Sänger seine süß-verquere Stimme ertönen: »Unbegreifliches Weihnachtsfest/glühende Herzen in Asbest/wo ist der süße Weihnachtsglockenklang/der Stadtlärm übertönt den Engelsang, lalala ...« (frk)



Siehe auch:
M.A. Numminen & Sanna Pietänen
Verschiedene: Tule Tanssimaan

Verschiedene: Arktinen Hysteria



Zum Artikel über M.A. Numminen

M.A. Numminen: M.A. Numminen singt wüste wilde Weihnachtslieder

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Oslo Gospel Choir: Lys I Mørket
(2005, Kirkelig Kulturverksted FXCD 300)

Warum nur muss der Oslo Gospel Choir oft so dick auftragen? Freilich gab's schon schlimmere Aufnahmen dieser stimmgewaltigen Formation, doch auch dieser Weihnachtslied-Sammlung hätte etwas weniger Schminke gut gestanden. Die beiden speziell zu diesem Projekt eingeladenen Solisten Mia Gundersen und Bjarte Hjelmeland stimmen zusammen mit dem Chor in Norwegen gern gecoverte Lieder wie »Glade Jul«, »Det Lyser I Stille Grender« oder »Delig Er Jorden« an; dick ausgepolstert mit Streichern und einer schwelgend begleitenden Pop-Band.

Schön und in weiten Teilen stimmig ist LYS I MØRKET trotzdem – und zwar immer dann, wenn sich alle Protagonisten etwas zurückhalten und unbekanntere Songs hervorziehen: Der Ole Paus/Jonas Fjeld-Beitrag »Engler I Sneen«, das andächtige »I Den Kalde Vinter« oder besonders das von Kari Bremnes übersetzte altenglische Lied »Maria Vise« können einem die Advantszeit schon angenehm versüßen. (peb)



Siehe auch:
Ole Paus
Kari Bremnes


 Oslo Gospel Choir: Lys I Mørket

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Oslo Gospel Choir: En Stjerne Skinner I Natt
(2008, Kirkelig Kulturverksted FXCD 343)

Hand aufs Herz: Zu Weihnachten sind wir doch alle Traditionalisten. Wir lieben die gewohnten Rituale. Der Weihnachtmann bewahre uns vor allen bösen Experimenten! Dass wir uns zum Fest gerne der gewohnten Gewissheiten versichern, weiß der Oslo Gospel Choir ganz genau. Die Feier seines 20jährigen Bestehens bringt Norwegens führendes Vokalensemble mit »EN STJERNE SKINNER I NATT« (Heute Nacht scheint ein Stern) eine Weihnachtsplatte heraus: Bestückt mit den Highlights aus fünf Konzerten, die der Chor im vergangenen Jahr in der Osloer Konzerthalle gegeben hat.

Keine Frage: Der Oslo Gospel Choir bietet perfekten Wohlklang und abwechslungsreiche Unterhaltung zur besinnlichen Jahreszeit. Einen gelungenen Mix zwischen traditionellen Weihnachtsliedern aus aller Welt und handverlesenen Eigenkompositionen von Chorleiter Tore W. Aas. Nur eines bietet das Ensemble nicht: neue Interpretationen der alten Klassiker, wie sie etwa Solveig Slettahjell gerade erst in sanfter Aufbruchstimmung vorgelegt hat. So schmeckt diese Platte genau so wie Tante Marthas Vanilleplätzchen: Lecker, aber seit 20 Jahren gleich. (emv)



Siehe auch:
Solveig Slettahjell

 Oslo Gospel Choir: En Stjerne Skinner I Natt

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Ole Paus: Jul I Skippergata
(2006, Kirkelig Kulturverksted FXCD 314)

Hier gibt es keine blinkender Neonsternchen und kein »HOHOHO«-Gebrüll. Liedermacher Ole Paus hat sich einen Ort ausgesucht, an dem die Menschen die Frohe Botschaft besonders gut gebrauchen können. Das Café der Stadtmission in der Skippergata in Oslos Altstadt. An Orten wie diesem sind wir dem ursprünglichen Geist von Weihnachten näher, sagt Paus. Der sehr zurückgenommen agiert und auf den Geist des Blues setzt.

Wer es bislang nicht glauben mochte, dass eine unkitschige Interpretation von »Stille Nacht« gibt, lernt hier das Staunen. Die reduzierte Version des Klassikers bringt das Publikum zum Mitsingen. Sehr anrührend. Sehr innig. Tom Waits und Kurt Wagner von Lambchop hätten an diesem Abend gut dazugepasst. Selbst überzeugten Weihnachtshassern sei diese Aufnahme ans Herz gelegt. (emv)

Ole Paus: Jul I Skippergata

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Wolfgang Plagge: Julevariasjoner
(2005, 2L 2L 32)

Ob er wohl von Bugge Wesseltofts Weihnachtsplatte, zunächst in Deutschland und nun inzwischen auch in Norwegen recht populär, inspiriert wurde? Der klassische Komponist und Pianist Wolfgang Plagge schloss sich in eine Kirche ein, zündete Kerzen an, stellte Weihnachtsplätzchen und Glühwein auf den Flügel – zumindest stellt man sich das so vor – und ließ sich andächtig treiben durch stille Evergreens wie »O Betlehem«, »Es ist ein Ros entsprungen« oder »Du Grønne Glitrende«.

Wegen der teils identischen Lieder und der ebenfalls besinnlichen Spielweise liegt ein Vergleich nahe mit Wesseltofts »IT'S SNOWING ON MY PIANO« und Iver Kleives »HYRDENES TILBEDELSE«, doch da schneidet Plagge schlecht ab. Zu gewöhnlich tönen seine Interpretationen; zu wenig echte Anteilnahme schwingt bei seinem Spiel mit. Seine »Julens vakreste melodier fra flygelet i Sofienberg kirke« – so der Untertitel – passen natürlich bestens zu einem stilvoll dekorierten Adventszimmer, aber die Referenzklasse erreichen sie bei weitem nicht. (peb)



Siehe auch:
Bugge Wesseltoft
Iver Kleive


Wolfgang Plagge: Julevariasjoner

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Rajaton: Joulu
(2003, Plastinka PLACD 006)

So sollte Weihnachten klingen: festlich, heiter, besinnlich und sternenstrahlend. Dem sechsköpfigen Vokalensemble gelingt dieser Spagat mit Leichtigkeit, stimmlicher Brillanz und viel Gusto. Allein der Opener »Joululaulu«, in dem ein Teil der Gruppe die Blechbläser übernimmt, setzt den Ton für den jazzigeren ersten Teil des Doppelalbums »JOULU« (Weihnachten). Die finnisch singenden Rajaton bürsten »Jingle Bells« gegen den Strich, so frech-frivol wie eine Girls-Band der 40er Jahre, zeigen aber auch Flagge mit selbst komponierten Stücken.

Der besinnlichere zweite Teil ist live in einer Kirche eingespielt und enthält traditionelle finnische Weihnachtslieder. Rajaton überzeugen mit Ernst und dem Bekenntnis zu ihren klassischen Wurzeln, streben dabei in Richtung der Perfektion des Hilliard Ensembles. Beste Musik zum Baumschmücken. Nicht nur zur Weihnachtszeit. (emv)

 Rajaton: Joulu

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Ranarim: Allt Vid Den Ljusa Stjärnan
(2008, Westpark/Indigo SPCD001)

Den Grundstein für ihr viertes Album – eine Sammlung traditioneller Weihnachtslieder – haben die Schweden schon 2004 nach einem Weihnachtskonzert in Linköping gelegt: Seither schieben Ranarim die Idee vor sich her, diese »musikalische Heimatpflege« zu Gehör zu bringen. Ob wohl personelle Veränderungen schuld daran waren, dass man angedachte Projekte zu diesem Anlass abschließen und sozusagen etwas »aufräumen« wollte?

Statt Daniel Ek zupft nun Jens Engelbrecht die Gitarren, nur auf diesem Album zusätzlich unterstützt durch Väsen-Gitarrist Roger Tallroth. Noch zu hören auf der Aufnahme ist außerdem Sofia Sandén, die jedoch ab sofort durch Johanna Bölja Hertzberg ersetzt wird. Schön jedenfalls, dass es noch geklappt hat mit »Im Licht des Sterns«, so der deutsche Titel: Unaufgeregt und in eher weihevollem Tempo bringt die erfahrene Folk-Truppe winterliche Traditionals zu Gehör, in denen meist der Stallknecht Staffan die Hauptrolle spielt. Während die meisten Leute nur wissen, dass St. Staffan die Pferde an einem nach Norden fließenden Bach tränkte, erzählt uns Sofia hier die ganze Geschichte ... (peb)



Siehe auch:
Ulrika Bodén
Sofia Sandén

Gitte Hænning


 Ranarim: Allt Vid Den Ljusa Stjärnan

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Skruk: Krybberom
(2003, Kirkelig Kulturverksted FXCD 276)

Bei welchem anderen Label sonst sollte auch eine länderübergreifende Produktion erscheinen? Da haben wir zum einen den vielkehligen Chor Skruk unter der Leitung des langbärtigen Per Oddvar Hildre, der immer schon gern die Nase ins Ausland steckte. Dazu kommt die palästinensische Sängerin Rim Banna, deren lange arabische Passagen samt der ihr eigenen Ornamentik musikalische Farbigkeit addieren.

Arrangements und sensible Piano-Begleitung lieferte Tord Gustavsen, assistiert von Bassist und Perkussionist. Das Repertoire? Wunderschöne und festliche Weihe atmende Weihnachtslieder über Engel, Bethlehem und die Vertreibung der Ägypter - dank Rim Banna auch mit kritisch-aktuellen Bezügen: »Tötet nicht unsere Kinder, sie sind Unschuldige«. Ob norwegisches Volkslied, byzanthinische Lithurgie, arabischer Klagegesang oder der Evergreen »Stille Natt« - hier fügt sich alles ganz wunderbar zusammen. (peb)

 Skruk: Krybberom

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Solveig Slettahjell: Natt I Bethlehem
(2008, Kirkelig Kulturverksted FXCD 342)

Das muss wieder die Idee von Erik Hillestad gewesen sein, der als Labelchef von Kirkelig Kulturverksted stets den Kulturaustausch sucht und um die Magie weiß, die eine Aufnahne-Location haben kann. Zusammen mit der famosen Jazz-Sängerin Solveig Slettahjell sowie Pianist Tord Gustavsen und Trompeter Sjur Miljeteig reiste er nach Bethlehem und nahm dort mit den drei Musikern vier Nächte lang Weihnachtslieder auf – und zwar in der »Nativity Church«, die auf der Grotte gebaut wurde, in der Jesus geboren sein soll.

Eigentlich ausgelutschte Titel wie »Stille Natt«, »O Little Town Of Bethlehem« oder das in Norwegen immer wieder gern gecoverte »Mitt Hjerte Alltid Vanker« klingen bei ihr – langsam, besinnlich und hoch konzentriert mit leichtem Jazz-Gestus in die Nacht hinaus gesungen – wie adventliches Seelenbalsam, ohne allzu sehr an der Kitschgrenze zu kratzen. Was auf Weihnachtshasser wie ein rotes Tuch wirken könnten, dient dem Rest der Welt als stimmungsvolle akustische Untermalung zu besinnlichen Dämmerstunden bei Plätzchen und dampfendem Glühwein. (peb)


Zum Artikel über Solveig Slettahjell


Zu den aktuellen Tourterminen von Solveig Slettahjell

Solveig Slettahjell: Natt I Bethlehem

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Tarja Turunen: Yhden Enkelin Unelma / One Angel's Dream
(2004, Universal 986943-6)

Tarja kennen und lieben wir alle als Frontfrau der finnischen Symphony-Metaller Nightwish. Recht überraschend kommt mit »YHDEN ENKELIN UNELMA / ONE ANGEL'S DREAM« eine Weihnachtssingle im Alleingang. »En Etsi Valtaa Loistoa« (I Seek Not For Power Nor For Glory) und »Kun Joulu On« (Now That It's Christmas) sind finnische Weihnachtslieder, sanft und ergreifend von der Sopranistin intoniert.

Beide Stücke liegen in einer klassisch instrumentierten und in einer etwas poppigeren Form vor. Den klassischen Versionen ist auf jeden Fall der Vorzug zu geben, denn das Schlagzeug klingt etwas deplaziert und stört schlicht. Diese Single sollte man aber ernsthaft als Alternative zu Wham's »Last Christmas« oder anderen Kitsch-Entgleisungen in Betracht ziehen, und: Es gefällt ganz bestimmt sogar der Oma! (chd)


Zu den aktuellen Tourterminen von Tarja Turunen

Tarja Turunen: Yhden Enkelin Unelma / One Angel

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Vintermåne: Søde Julenat
(2005, Kirkelig Kulturverksted FXCD 299)

Was entscheidet darüber, ob man eine CD mit besinnlichen Weihnachtsliedern als kitschig oder tief berührend empfindet? Im wesentlichen wohl die Intensität, mit der die Stücke durchlebt werden, und natürlich das Maß eigener Interpretation, das oft gehörte Lider mitunter funkelnagelneu glänzen lässt. Beides besitzt das Trio in reichem Maße. Sängerin Anne Gravir Klykken singt mit kristallklarem Timbre, kontrastiert von Frøydis Groruds schnurrend melodiösem Saxofon und begleitet von Torjus Vierlis elegant-distingierten Keyboards.

Stilistisch irgendwo zwischen norwegischer Folklore und Jazz angesiedelt wirken abgegriffene Songs »Glade Jol« (»Stille Nacht«) oder der schwedische Gassenhauer »Mit Hjerte Altid Vanker« in der Vintermåne-Spielart richtiggehend edel und – dank der herben Telemark-Phrasierung im Gesang – fast schon exotisch. Eine in weiten Teilen magische Platte. (peb)

 Vintermåne: Søde Julenat

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Abbé Georg Joseph Vogler:
Julmusik - Christmas Music
(1993, BIS 177)

»Zwei Schweden, ein Chor«. Wer sich für Chormusik begeistert, für den verspricht die Sammlung von sakralen schwedischen und europäischen Weihnachtsliedern, die der Kammerchor Malmö eingespielt hat, ein musikalisches Erlebnis. Der 1975 von Dan-Olof Stenlund gegründete Elitechor setzt sich überwiegend aus Musikstudenten aus Malmö, Lund und Kopenhagen zusammen und kann auf eine Reihe von Tourneen sowie Radio- und CD-Aufnahmen zurückblicken.

Neben Händels »Dotter Sion, Fröda Dig« und Franz Grubers »Den Heliga Natten« fehlen auch nicht die schwedischen Komponisten Liljefors, Olsson und Carl Nielsen (»Förunderligt Och Märkligt«). Der Organist Hans Fagius lässt das Konzert mit drei romantischen Orgelstücken von Reger, Pepping und Dupré an der Orgel der Härnösand-Kirche ausklingen. (mls)

Abbé Georg Joseph Vogler: Julmusik - Christmas Music

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Osmo Vänskä:
Joulun Ihmemaa – Christmas Wonderland
(1998, BIS 947)

Wenn das Rentier Rudolf mit rot gefrorener Nase aus der Dunkelheit galoppiert, beginnt in Finnland die Weihnachtszeit, in der alte heidnische Bräuche ebenso fortleben wie die christlichen Weihnachtslieder, die meist über Schweden und Deutschland nach Finnland kamen. »JOULUN IHMEMAA (CHRISTMAS WONDERLAND)« bietet einen musikalischen Eindruck finnischer Weihnachtsfreude.

Neben zwei Weihnachtskompositionen von Jean Sibelius singt der Kinderchor Lahti auch traditionelle Weihnachtslieder, teils in melancholischem Moll, teils aber auch mit fetzigem Humpatäterä, denn beim Tanzen um den Weihnachtsbaum geht es ja bekanntlich im Norden nicht unbedingt besinnlich-still zu ... Dem Lahti Symphony Orchestra unter Leitung von Osmo Vänskä ist damit eine Mischung gelungen, die auch für deutsche Ohren Fremdes und Vertrautes angenehm verbindet (mls)

Osmo Vänskä: Joulun Ihmemaa – Christmas Wonderland

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Bugge Wesseltoft: It's Snowing On My Piano
(1997, ACT/Contraire 9260-2)

Dem Studio-Pianisten und Keyboard-Tausendsassa gelang eine wunderbare – ach was schreib' ich: die wunderbarste Weihnachtsplatte überhaupt! Wesseltoft schloß sich zwei Tage ins Rainbow Studio ein und interpretierte dort Christmas-Evergreens wie »Stille Nacht«, »O Little Town Of Bethlehem« oder »Du grønne, glitrende tre«. Ganz still, ganz transparent – so, wie Schnee, der lautlos und leicht vom Himel herabschwebt und die ganze Welt in anderes Licht taucht.

Er entwickelte die Christmas-Gassenhauer mit so liebevoll-weichen Kadenzen, dass man die Original-Melodie nur in wenigen Momenten überhaupt identifiziert. Dabei verzichtet er sowohl auf virtuose Kraftmeierei wie auf den hierzulande oft üblichen Weihnachts-Kitsch. Seine Stärke liegt vielmehr im Weglassen von Tönen, die erst der Kopf dazu addiert. So erreicht sein Spiel fast die Eleganz und Kompetenz eines Keith Jarrett. (peb)



Siehe auch:
Beady Belle
Patrick & Raymond

Jan Bang

Bertine Zetlitz



Zum Artikel über Bugge Wesseltoft


Zu den aktuellen Tourterminen von Bugge Wesseltoft

Bugge Wesseltoft: It



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