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Lovemetal
(2003, Gun/BMG 82876.50509.2)
Nichts Neues aus HIM-Land. Oder: Wie komme ich auf Platz 1 der deutschen Charts? Man nehme ein hübsches männliches Gesicht, die ersten selbst verfassten Texte eines depressiven Teenies (»love, funeral, hearts, fire, tears, fear, dark«), ein schwarzes Cover und die altbewährte Mischung aus Herz und Schmerz: Fertig ist »LOVEMETAL«, das (kleine) Mädels - nicht nur - tränenfeucht werden lässt.
Der Opener »Buried Alive By Love« verspricht zunächst, was der Rest des Albums nicht hält: rockige Riffs zurück zu den Wurzeln. Stattdessen folgen jedoch öde HIMsche Schnulzen. »Funeral Of Hearts« zeigt sich eingängig - und langweilig. Auch »Fortress Of Tears« fiept, hechelt, stöhnt und seufzt zielgruppengerecht. Einzig »Circle Of Fear«, guter Gothic-Rock mit perfektem Einsatz der Ville-Valoschen Stimmbänder, zeigt das ganze Können. So bewegt sich das Album von Song zu Song zwischen Himmel und Hölle. (nat)
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