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Die CD »Over En By« war »CD des Monats« im Monat 3 / 2006.
Und so urteilten unsere anderen Autoren darüber:
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Heute lege ich mich auf mein Schaf-Fell und schaue an die Zimmerdecke. Dazu die neue Bremnes-CD eingelegt, und sofort bevölkert sich der Himmel mit umtriebigen Möwen. Milde klappert der Trockenfisch im Wind, und die Fähre tutet den Fjord einmal hinauf, einmal hinunter. Ach, wie wunderbar, sie singt mal wieder norwegisch. Und jeder Ton sitzt, und ihre Band spielt schlicht perfekt. (Ok – den ersten Song kann man überspringen, aber dann, aber dann ...)
Frank Keil
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Da schließe ich mich an, Frank. Mit dieser kuschelig-warmen Musik in der CD-Schublade lässt sich sogar der grausige deutsche Winter 2006 aushalten. Die Empfindsamkeit und Intimität von Bremnes' »Chamber Folk«, die dezent eingestreuten Jazztöne, der feinfühlige Gesang, die Harmonie unter den Mitwirkenden – all das tut einfach nur gut. Wer bei diesen Liedern nichts spürt, muss ein Herz aus Stein haben. P.S.: Was habt ihr nur gegen das Eröffnungsstück? Ist doch sehr schön.
Harald Kepler
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Traumhaft! So viel Eleganz findet man fast nirgendwo sonst. Feine Melodien, kluge Arrangements mit tollen Musikern, und diese unaufdringliche, aber sehr präsente, eindringliche Stimme - Kari Bremnes ist la grande dame. Man darf also getrost den besten Barolo aufmachen, bevor man diese CD einlegt. Und Licht aus, Kerzen an. Oder Lammkeule mit Rosmarin, Thymian und schön Knoblauch, dazu Gratin Dauphinoise und Bohnen. Ach ja, Frank, auch der erste Song ist gut. Die Zwiebelsuppe sowieso.
Tim Jonathan Kleinecke
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Die blauen Stunden erfüllt Kari Bremnes mit viel Wärme und der leisen, aber unmissverständlichen Aufforderung, zur Ruhe zu kommen, auf die Dunkelheit zu warten, die Gedanken spazieren gehen zu lassen. Nur noch dieser ruhigen Stimme zu lauschen - und erst allmählich zu merken, wie sich die Arrangements geschickt und unaufdringlich an die Songs schmiegen. Auf unspektakuläre Weise schön. So einig waren wir uns selten. Sollte uns Frau Bremnes in einen Klub der Harmoniesüchtigen verwandelt haben?
Eva-Maria Vochazer
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