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Alle Rezensionen zu Tone Wik
(Genre »Klassik«, Land »Norwegen«)

 

Dolcissimo Sospiro – Werke von d’India, Marini, Merula, Monteverdi, Quagliati, Caccini, Ford
Tone Wik (Sopran), Vegard Lund (Theorbe/Laute/Barockgitarre), Shalev Adel (Cembalo), Bjarte Eike (Barockvioline), Sigyn Fossnes (Barockvioline), Gunnar Hauge (Barockcello)
( 2004, 2L 2L19 , Einspielung: 2003 )

Wie bringt man Liebe und Freude mit Schmerz und Tod musikalisch zusammen? Auf »DOLCISSIMO SOSPIRO« zeigt uns die Sopranistin Tone Wik, wie - mit »süßesten Seufzern«, dem Kennzeichen italienischer Renaissance-Musik. Ihre klare und expressive Stimme erstrahlt dabei vor einem mit Laute, Cembalo, Barockvioline und/oder -cello gewebten Klangteppich.

Die wirkliche Überraschung sind aber nicht die zehn Renaissance-Stücke von d'India, Marini, Merula, Monteverdi, Quagliati und Caccini, sondern »Rinuccini« des 1959 geborenen Ron Ford. Basierend auf Texten des Dichters Ottavio Rinuccini (1562-1621) kontrastieren die sieben Sätze mit den vorherigen und bilden eine Brücke zur Gegenwart. Mittels Zwölftontechniken und extremer Intervallsprünge spinnen sich Tone Wiks Sopran-Töne immer weiter »sphärisch seufzend« fort. Sie reiben sich an den Instrumenten und scheinen permanent um Erlösung zu flehen. (ano)

Tone Wik: Dolcissimo Sospiro – Werke von d’India, Marini, Merula, Monteverdi, Quagliati, Caccini, Ford



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