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Descent Into Chaos
(2005, Century Media/SPV 77536-2)
Die Göteborger Deathszene als große, glückliche Familie: Dark Tranquillitys Mikael Stanne duelliert sich bei »Frozen« gesanglich mit dem grunzenden Tomas Lindberg alias Tompa; Dream Evils Gitarrist und Produzent Fredrik Nordström klimpert beiläufig auf dem Keyboard. Doch tatsächlich ist Nightrage der Sprössling der griechischen Klampfenmänner Gus G, (ehemals bei Dream Evil aktiv) und Marios Iliopulos.
Zusammen mit Tompa, Basser Henric Carlsson sowie Drummer Foris Bernardo scheint sich nun ein festes Line-Up herauszukristallisieren – das Ergebnis spricht für sich: Mit Ausnahme des Instrumentals »Solus« entpuppt sich »DESCENT INTO CHAOS« als todbringender Knüppel, mit dem das griechisch-schwedische Quintett die Hörer verprügelt. Der Opener »Being Nothing«, der Titeltrack oder »Omen« krachen mustergültig. Wer’s etwas zurückhaltender mag, sollte sich das melodiöse »Poems« zu Gemüte führen. (nat)
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