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Black River Road
(2005, Smilodon/Soulfood SMILCD 7101)
Söhne der Rolling Stones könnten sie sein, diese Schweden: Zwölf mal rocken und rollen sie authentisch, schnörkellos. Die Riffs haben die Gitarristen Anders Boba Lindström und Robert Dahlqvist nicht neu erschaffen, auch der brummende Bass Johan Johannsons oder Jesper Karlssons Schlagzeugspiel existiert schon. Doch trotz aller Retro-Allüren klingen die Stücke – vorgetragen von Sulos whiskeyrauer Stimme – kein bisschen langweilig. Dazu trägt Henrik (Honk) Widéns Griff in die Klavier-/Orgeltasten ebenso bei, wie die gefällige Gast-Bläserabteilung.
Während die von Mattias Bärjed (Soundtrack Of Our Lives) mitgeklampften Tracks, etwa der Opener »Come Away«, unter die Rubrik Rock’n Roll fallen, steuert »Gotta Be Gone (It’s Alright)« mit Nicke Andersson (Hellacopters) an Gitarre und Mikro schon fast Richtung Punk. Bleibt noch die Frage nach dem Albumtitel: Svartbäcksvägen, englisch »BLACK RIVER ROAD«, bezeichnet eine Strasse in Katrineholmen – jener Ort, in dem sich die Diamond Dogs Anfang der 90er gründeten. (nat)
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