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Optimus
(2005, Mascot Records M 7080 2)
Deine Gitarrenkünste wissen wir ja zu würdigen, aber bitte John, entscheide Dich: Deine Stimme ist nicht Fisch, nicht Fleisch. Willst du nun stöhnen, jaulen oder maskuline Brunftschreie ausstoßen? Egal was, nur bitte entscheide dich! Oder ist es das, was du unter emotionaler Umsetzung deiner Texte verstehst? Sonst bietet die kurzweilige Scheibe nette Songs mit Ecken und Kanten im klassischen Hardrockstil - Balladen-Rock für Fortgeschrittene. Eingespielt vom Trio Norum, Thomas Torberg (Bass) und Hux Flux (Schlagzeug) klingt das rifflastige Werk konventionell bis traditionell, doch groovig mit interessanten Soli Johns.
Der gebürtige Nordnorweger, im zarten Alter noch von Elvis und Cliff Richard geprägt, tendiert später in Richtung KISS, UFO und vor allem Thin Lizzy, gründet eigene Bands: Nach den KISS-kostümierten Dragonfly folgt eine Punkphase und schließlich WC, aka Force, aka Europe. Nach dem dortigen Ausstieg behält er bei seinem ersten Soloalbum die »TOTAL CONTROL«, tourt mit diversen Bands, bis er anno 2004 wieder mit Europe im Studio steht – doch will er weiterhin auf Solopfaden wandeln, denn: »Working On My Own Thing, Without Having To Make Any Compromise, Is Just Too Much Fun!« (nat)
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