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Iron Rhino
(2006, If Society IF-34)
So viele Wege. So viele interessante Abzweigungen. Auf der sicheren Hauptstraße zu bleiben ist langweilig. Haben sich die vier Jungs von Black Audio gedacht, als sie feststellten, dass sie Blues, Pop, Prog, Soul, Triphop, Trance und was auch immer aus der unerschöpflichen Kruschelkiste der Populärmusik hüpft mindestens genauso lieben wie intelligente Electronics. Das Ergebnis heißt »IRON RHINO« und entzieht sich jeder einfachen Definition und macht gerade durch das Unterlaufen von Erwartungen einen Riesenspass. Es ist leicht, es ist elegant, es ist cool, es ist lärmig, es ist skurril und es ist extrem tanzbar. Black Audio laden ein, mit ins Boot zu springen und sich dem Fluss anzuvertrauen und großäugig zu schauen, was nach der nächsten Biegung kommt.
Als Extra haben sich Black Audio den talentierten Pop-Nerd Janne Laurila als Sänger für den Song »New Ghosts« mit an Bord geholt – die Helsinki-Szene hat Züge eines Dorfes. Laurila, ein echtes Spielkind, passt sich wunderbar der unorthodoxen Kreativität der Band an. »IRON RHINO« ist eines der Alben, das man ein Dutzend Mal hören kann, und immer wieder neue Facetten entdeckt. Ziemlich prickelnd. (emv)
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