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Separation Road
(2007, Emarcy/Universal 06025 1717444)
Dieses feine, sympathische Album ist nicht schlechter geraten als der Vorgänger. Aber die volle Punktzahl erringt sie auch diesmal nicht, obwohl sie zweifellos ein feines Gespür für Dramatik und Zerbrechlichkeit, für Pathos und stille Momente beweist. Überhaupt die stillen Momente: Sie sind die besten. Aber warum schreibt sie nicht mehr, nicht lauter ruhige Stücke wie die hintergründige Klage »No Subtle Men« oder die Streicher-begleitete Gänsehaut-Ballade »Halfway To Fivepoints«?
Freilich gefällt auch ein Ohrwurm wie »Girl Laying Down«, doch die Schwedin trifft den Nerv immer dann am meisten, wenn sie sich auf klassische Singer/Songwriter-Tugenden besinnt: auf schlichte Melodien, eine unaufgeregt begleitende Band, eine ungekünstelte Stimme. Erinnert das jemanden an Suzanne Vega? Akzeptiert. Hoffen wir, dass Anna Ternheims Karriere länger dauert als die von Vega. (peb)
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