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Tragician's Hat
(2004, Delphic Recordings Delphic004)
Songs, wie geschaffen, um an einem Novembertag selbstvergessen aus dem Fenster zu schauen. Plötzlich bricht die Sonne durch, und dann ist da eine erstaunliche Wärme. Sister Flo sind ein Quintett aus dem südfinnischen Riihimäki, und sie müssen an trüben Tagen viel von Kalifornien träumen. Die Band bringt auf ihrem zweiten Album »TRAGICIAN'S HAT« scheinbar Unvereinbares zusammen: Anklänge an den US-Westküstenpop der 70er Jahre (America – genau, die mit dem Pferd ohne Namen – lassen grüßen), entspannte Gitarrenharmonien und aufblitzende elektronische Wärmegewitter.
Erstaunlicherweise funktioniert diese Mischung: Sister Flo entwickeln einen eigenen, unbeschwerten Charme, geprägt von der zurückgenommen, unaufgeregten Stimme von Samae Koskinen. Und dessen größtes Problem ist, dass er nicht tanzen kann: »Dancing used to make me sick, because I'm no good at it«. Wenn's sonst nichts ist, Jungs, dann bitte weiter so! (emv)
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