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Qwenland
(2007, Tutl/Nordic Notes SHD72)
»QWENLAND« ist laut Ville Kangas eine im heutigen Westfinnland liegende Region, die im Mittelalter von einer norwegischen Quelle beschrieben wurde – musikalisch führt uns der aus Kaustinen stammende Multiinstrumentalist (vi, bouzouki, key, electronics) ebenfalls in abseitige Regionen, gleich zu Beginn gar ans Ende der Welt (»Maailmanloppu«).
Hat man sich aber in Ville Kangas' Klangwelt erst einmal reingehört, ist die zunächst eher krude Mischung aus folklorischen Melodien, rockigen Rhythmen und jazzigen Improvisationen absolut stimmig. Mehr noch: »QWENLAND« verbindet Hedningarna mit JPP, schiebt Synthi-Klänge ein (»Äänet« / engl. »Sounds«), zaubert grandiose, hymnische Melodien aus dem Hut (»Dog A«, »Ra«), spielt mit sanften Violinen- und Pianoklängen und lässt es richtig krachen: »Paha Sampo« mit hypnotisch-tanzbaren Rhythmen und einer grandiosen Refrain-Melodie hat absolutes Hitpotenzial. Aili Järvelä (voc, vi, harm), Tomi Havinen (dr, perc), Juha-Matti Rautiainen (b, oriental g) und Jori Vuorinen (p, syn) sind seine kongenialen Begleiter auf einer sehr guten, sehr wichtigen CD. (tjk)
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