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Runeology 2
(2004, Rune Grammofon/Universal RCDS 2)
Eine extreme Bandbreite an Stilen, von Arve Henriksens zart-meditativem »Opening Image« bis zum roh freejazzenden »Aleister Explains Everything« von Shining: Die Rune Grammofon-Compilation beweist mal wieder die Ausnahmequalität dieses Labels – falls noch irgendwer daran zweifeln sollte.
Rune Kristoffersen hat die Tracks, die sich vom sphärischen Alog-Sound über eine gut zwölfminütige Scorch-Trio-Raserei bis zu Deathprods zwanzigminütigem Düster-Ambient-Song »Dead People's Things« erstrecken, mit hervorragendem musikalischem Gespür angeordnet. Mal auf Kontrast setzend wie zwischen Arve Henriksen und Humcrush, mal auf Verwandtschaft wie zwischen Phonophani und Archetti/Wiget, erzeugt der Samplar nach 70 Minuten das Gefühl, mindestens drei CDs gehört zu haben. Und macht die Beherrschung noch schwerer, nicht gleich den ganzen Rune Grammofon-Bestand aufzukaufen. (sep)
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