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Records Are Forever
(2009, Universal 2704337)
Alle drei Jahre wieder… erscheint ein Album der Don Johnson Big Band. »RECORDS ARE FOREVER« knattert mit dem extrem groovenden »L.L.H.« los. Der Opener klingt, trotz diverser Gastmusiker, hundertprozentig nach DJBB; Tommy Lindgrens Schnellfeuer-Zunge kokettiert mit den fett groovende Rhythmen der Einmann-Gitarren-Bass-Drum-Abteilung Karis, perfekt pointiert durch Tastenfachmann Johannes. Bläser Pekka erhält in einigen der 13 Songs Schützenhilfe durch die Pohjola-Brüder, den Trompeter Verneri (Ultra Bra, Quintessence, Ilmiliekki Quartet, Suhkan Uhka, Silvio) plus Posaunist Ilmari (Ultra Bra, Silvio) wie in »Check The Record«, über dem ein Hauch von »Zigeuner«-Gitarrenmelodien weht.
Wie auf den Vorgängeralben zelebriert das Quartetts auch auf dem Viertling einen bunten Stilmix, vielleicht den größten bis dato: Er reicht vom blusig-souligen »Get It Right« mit Gastsänger Tuomo über »Dirt« à la Johnny Cash mit dem bewährten Mikro-Duo Emma Salokoski / Tommy Lindgren und dem ruhigen, schleppenden »Dead Man's Hand« – bei dessen »Spiel mir das Lied vom Tod«-Atmosphäre zusätzlich Gitarrist Petteri Sariola seine Hände im Spiel hat – bis zum beinah dancefloortauglichen »Rush« mit der Stimme Anna Abreus. »RECORDS ARE FOREVER« – vielleicht auch dieser in Helsinki, auf Lanzarote und in New York City entstandene 65-Minüter, mitsamt monumentalem 13-minütigen Schlusspunkt »All Hope«. (nat)
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