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Spirits And August Light – Steal The Light
(2004, Nuclear Blast 126855)
Die EP »STEAL THE LIGHT« erschien 2002, im nächsten Jahr folgt via Rage Of Achilles das Debüt »SPIRITS AND AUGUST LIGHT«. Wiederum ein Jahr später veröffentlicht Omnium Gatherums neues Label Nuclear Blast beides zusammen, aber in umgekehrter Reihenfolge, auf einem Silberling. Zäumen wir das Pferd von hinten auf: Die letzten fünf Songs, alias die ehemalige EP, haben einfach alles. Sie tänzeln virtuos zwischen hitzigen Ausbrüchen und makellosen Melodien, gekleidet im genau richtigen Klanggewand turnen sie von gemächlichen zu feurigen Passagen. Und: Die Ur-Versionen von »Wastrel« plus »Sons Of Thoughts« schlagen die Neuaufnahmen für »SPIRITS…« um Längen.
Das Debüt (somit auch diese Scheibe) startet mit dem trotz Keys à la Bodom leicht thrashigen »Writhen«. Die melodische Death-Maschine der Finnen läuft auf Hochtouren, erzeugt trotz komplexer Strukturen höchst einprägsame Momente. Leider nicht mehr auf die gesamte Dauer, wie noch auf der EP. Doch mit »The Perfumed Garden«, »The Emptiness Of Spirit« oder »Amor Tonight« haben Omnium Gatherum ein paar echte Granaten im Gepäck. Fazit: Begnadete EP, zwischen mittelprächtigen und ebenfalls begnadeten Parts auf dem Debüt. (nat)
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