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Eternium
(2004, Drakkar/ARIS 724359761220)
Mal kurz hergehört! Wer schon immer bedauert hat, dass Sepultura ohne Max nur noch ein Schatten ihrer selbst sind, Fear Factory ohne Dino auch nicht mehr richtig rocken oder wem Machine Head einfach zu prollig sind, könnte Gefallen an den Finnen finden: brettharter Gitarrensound, Doublebass en masse und nebenbei noch richtig feine Gesangslinien und Monster-Shouts.
Doch Diablo geben dem Ganzen auch eine ganz eigene Handschrift, denn da wären die mehrstimmige Oldschool-Leadgitarre und die ebenfalls mehrstimmigen Soli. Die 90er kollidieren hier gnadenlos mit den 80ern. Songwriterisch geben sich Diablo sehr experimentierfreudig, unternehmen weite Exkurse, wechseln gerne die Tempi und überraschen zudem mit dem sehr schicken Instrumental »Omerta«. »ETERNIUM« mutiert so quasi zur »Best Of 90s-Metal« – man fühlt sich an die Zeiten erinnert, als Metallica noch cool waren und man zu Pantera die Matte schüttelte: Dank dafür, Diablo! (chd)
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