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War Of Love
(2003, Gbfam Records GBFCD7)
Diese raue Stimme, die mit ihrer Spannweite von Sanftheit über Schmerz und Aggression bis Verzweiflung leicht an Kurt Cobain erinnert – und dazu dieses Puppen-Gesichtchen? Sänger Jonne Aaron überrascht. Im Positiven. Überhaupt, lasst euch nicht vom Foto der Jungs auf dem CD-Cover täuschen; ja, sie sehen jung aus und sind es auch, aber sie stehen den »Großen« in nichts nach. Selbst die eher sanften Stücke wie »Moment Of Our Love« verfügen über Kraft, Stärke und gelungene, unerwartete Melodienführungen. Kein Gesäusel, kein Geseufze; diese jungen Finnen rocken.
Besonders packend: »Misery«, über dem ein Hauch von Nirvanas »Territorial Pissing« weht. Die Liebeskrieger mögen von Bands wie Nirvana oder Guns N' Roses beeinflusst sein, kopieren diese jedoch nicht. Dafür sind Jonne, Bassist Antti, Schlagzeuger Jay sowie die kreativen Gitarristen Larry und Christus viel zu eigenständig. Negative haben das Zeug zu einer großen Band – ein Name, den man sich merken sollte. (nat)
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