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Isa
(2004, Tabu Recordings/Soulfood 007)
Das Etikett »extremer Black Metal« kriegen Enslaved nicht gerne angeheftet. Sie bevorzugen »Viking Metal«, um sich von satanischen Bands deutlich abzugrenzen. Zitat des Sängers und Bassisten Grutle Kjellson: »Der Begriff Black Metal passt nicht zu unseren Texten« – denn diese beschäftigen sich vornehmlich mit skandinavischer Mythologie. Der Sound der Norweger dagegen impliziert einige Black Metal-Elemente, etwa chorale Gesänge, Kreischorgien, typische Rhythmik.
Schlagzeuger Cato Bekkevold samt der Gitarristen Ivar Bjørnson und Arve Isdal zeigt sich weniger schüchtern als Herbrand Larsen, der Genre-untypisch sein Keyboard zurückhaltend handhabt. Von Enslaveds Entwicklung zeugt »Return To Yggdrasill« – melodischer Akustik-Part inklusive. Also keine Rückkehr zu ihren Wurzeln, im Gegenteil. »ISA« ist ein abwechslungsreiches Werk, mal Ode an die Melancholie, mal Liebeserklärung an die Heimat. (nat)
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