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Get In Room
(2004, Noisedelux/Broken Silence 3602)
»Somewhere She's Dancing / Dancing Through The World / With The Dreams Kept In Her Bag« – ja, so kann's gehen. Zum Glück sind vier junge Burschen zur Stelle, die nicht nur nichts Böses mit ihr vorhaben, sondern ganz galante Popweisen zum Besten geben können, damit sie auf ihrem Weg durch die Welt auch vorankommt. Velour greifen dabei tief in die Pop-Schatztruhe – Fach Sixties – und werden bei den Byrds und den Beach Boys fündig, doch eben mit den Ohren aus unserem Jahrtausend. Und was sie daraus schmieden, das ist schlicht – schön.
Klare, helle Gitarrenharmonien vom Allerbesten fügen sich aneinander, sehr zurückhaltend mit Schlagwerkigem instrumentiert. Zugleich gibt es knapp-elegische Orgelpassagen, die nie kitschig werden, und das eine und andere im Ewigen verhallende »Aaaaahaaaa«. Zuweilen erhebt sich auch eine Herb-Albert-Trompete und ein gelegentliches Streicherinstrument. Kurz gesagt: ein Gesamtkunstwerk. (frk)
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