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Notes
(2003, Finest Grammophone/BMG FGCD 03)
Tina Dickow – so erzählt sie – saß während eines längeren London-Aufenthaltes des öfteren im Ohrensessel neben dem Fenster und dachte sich den einen und anderen Song aus. Entsprechend hat sie die Ausbeute dieser Sessel-Sessions später höchst sparsam instrumentiert im Studio aufgenommen. Hier eine zweite Gitarre, dort einige Samples plus gelegentlich eine zweite und dritte Stimme, die sich verlässlich im Hintergrund hält.
Zuweilen erinnert sie an die frühe Suzanne Vega – nur rauer. Dann wieder mag einem Maria Solheim einfallen – nur entschieden erwachsener. Aber meist ist es einfach Tina Dickow, die es versteht, schlichte, spröde Lieder zu spielen, die gerade in ihrer Schnörkellosigkeit beeindrucken. Einige der Songs will Dickow noch einmal auf den Notenständer hieven und neu und präziser bearbeitet auf ihr zweites Album pressen. Vertrauen wir mal darauf, dass sie auch diesmal ähnlich behutsam und umsichtig mit ihrem Material umgeht. (frk)
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