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Teabreak
(2004, Pläne/ARIS 88903)
Kein Motto beschreibt die Musik des schwedisch-indischen Oktetts besser als ihr selbst gewähltes: »Nordic Ice & Indian Spice«. Das von Tabla-Trommler Fazal Qureshi und Vokalist Shankar Mahadevan geleitete Oktett verbindet indisch verschlungene Gesänge mit afrikanisch-lateinamerikanischer Rhythmik und addiert arabisches und keltisches Gewürz sowie – nicht zuletzt – skandinavische Folklore. Die stammen von Gitarrist Max Åhman, Geiger Santiago Jiminez, Perkussionist Ole Bothzén sowie Saxofonist Jonas Knutsson.
Dieses farbig-bunte Stellldichein von u.a. schwedischem Hackbrett, indischer Santura und nordafrikanischer Saz groovt wie die Hölle und erinnert an östlich-westliche Folk-Jazz-Symbiosen wie John McLaughlins Shakti und Garbarek/Shankar. Ob die feurige Teepause »Teabreak«, der romantische »Sunset In Beijing«, die Rentier-Ode »Bohccui« oder das irisch verflochtene »Small And Angry« – Myntas Parforceritt durch die Kulturen sollte in keiner DJ-Kiste fehlen. Umso mehr, als drei Songs zusätzlich als pochende House-Remixe aufgemotzt wurden. Zum Ausklang jedoch unbedingt zurückspulen zur ätherische Ballade «Mr Coy« mit Knutssons himmlischem Sax-Gesang! (peb)
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