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Goodbye Susanne
(2002, Divine Records DIV001CD)
Ob er jemals gefunden wird, der perfekte Popsong? Labrador suchen jedenfalls eifrig neben den Lightning Seeds, Pet Shop Boys und St. Etienne, zwischen cremig aufgeschäumten SynthesizerSchwelgereien und auswattierten Gitarrenparts. Kandiert von den naiv-braven Stimmen von Luise Fuhr und Gesangspartner Flemming Borby, der die Band 1998 in Kopenhagen gründete.
Softe Trompetensounds verbreiten Sonntagnachmittags-Kaffeekränzchenstimmung während die Farfisa-Orgel in 60er-Jahre-Manier die Bilderbuch-Idylle umschmeichelt. So werden mit einem locker-flockigen Refrain Susanne, Stefanie und Sandy abserviert, noch ein wenig Apfelsaft nachgeschänkt und ein herziger Ausflug mit einem blauen Ballon gemacht. Ein überzeugend produziertes und durchaus liebevolles Easy-Listening-Album, überlaufend vollgestopft mit Bonbon-Melodien und kuschelweichem Vernell-Charme. Hier ist die Welt noch so was von heile, dass es einem aber auch ganz schnell auf die Nerven gehen kann. (maw)
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