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Evel Knievel Factor
(2007, Bad Habits Records 77008)
Vier Jahre hat es gedauert, bis Private Line den Nachfolger von »21st CENTURY PIRATES« veröffentlichen. Inzwischen sind Illus Dreads ab, die gesamte Truppe durchlief eine »Homogenisierungs-Maschine«: Alle posieren in weißen Anzügen und schwarzen Hemden, die Haare sind maximal schulterlang und bis auf ein Büschel bei Sammy ausnahmslos schwarz. Musikalisch bleibt der Finnenfünfer in der Hardrock'n'Roll-Schiene, allerdings gereifter und kompromissloser: Die sanften Lieder sind sanfter als zuvor, die harten härter – wie etwa der Opener und Titeltrack, bei dem Lasse Erjamo (Ex-Deadbabes) als Gast mitsingt.
Weitere Gäste an Klavier oder gar Kantele, etwa in der ersten Single-Auskopplung »Broken Promised Land« setzen Akzente auf »EVEL KNIEVEL FACTOR«. Übrigens: Der bizarre Albumtitel, angelehnt an den amerikanischen Motorrad-Stuntman Robert Craig »Evel« Knievel, könnte als »Risiko-Faktor« übersetzt werden, denn Private Line nahmen die Produktion auf eigenes Risiko selbst in die Hand. (nat)
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