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Solo Danser Mama Sjus
(2004, Bird Hits Plane Records BHPCD05-04)
Sterling haben die Disko im Koffer, allerdings ist der schon ein paar Mal heruntergefallen und einiges durcheinander geraten. So tummeln sich neben referenzinspirierten Tanzflächen-Knallern und harmlosem Durchschnittspop viele bunte Singalongs mit Smiley-T-Shirt und gelegentlicher Tendenz zu Höherem: Griffiger Männergesang, juvenile Keyboardbögen und charmant-oberflächliche dänische Texte über tränengetränkten Rotwein, liebende Astronauten und symbolisch heruntergebrannte Kerzen. Sterling wollen einfach ihren Teil vom riesigen Lebkuchenherz abhaben.
Ein Hitkonzentrat der schwelgerischen Sorte, über und über angefüllt mit eingängigen Hooks und offensichtlichen Melodielinien in All-You-Can-Eat-Portionen, die im Kopf, aber leider oft nicht im Herz hängen bleiben. Die exzessiv gepitchten Synthiesounds setzen dem kiloschweren Dessert dann noch die Sahnehaube auf – ob das noch zu vertragen ist, kommt wohl auf Betrachters Perspektive und Magen an ... (maw)
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