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Start From The Dark
(2004, Sanctuary/Soulfood TT0640)
Na, darf das denn wahr sein? Europe – »The Final Countdown«, 80er-Heavy-Hymne, und der Schmachtfetzen »Carrie« ... das waren Zeiten. 1991 veröffentlichten Europe mit »Prisoners In Paradise« ihr letztes Studioalbum, und es wurde still um die Band, bis zu »START FROM THE DARK«. Wer es sich vom Original-Line-Up leisten kann, hat die langen Haare noch. Und was soll ich sagen: Ich hätte das Album ja gerne in der Luft zerrissen, aber das würde ihm nicht gerecht werden.
Dieser Punkt geht also an die Schweden: Der Pathos wurde mächtig zurückgeschraubt, der Hardrock von einst ordnet sich modernen Parametern unter, Songs wie »Hero« oder »Reason« bleiben haften. Wenig Keyboards sind zu hören; dafür wurden die Gitarren ordentlich aufgedreht, um fette Riffs und Soli (»Sucker«, »Song No. 12«) unter die Leute zu bringen, und Gott sei Dank: Man unternahm keinerlei Versuche, alte Hymnen wiederzubeleben. (chd)
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