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Monolove
(2005, Dustbowl Sounds/Edel 260071.310095)
Ob sie's wohl jemals lernen, ob sie wohl jemals – musikalisch – erwachsen werden? Eigentlich erstaunlich, dass die drei im Durchschnitt nun 27jährigen Frauen trotz ihres zehnjährigen Bestehens ihren naiven Backfisch-Sound noch immer mit sich herumtragen und als »Berufs-Teenies« sowohl Spellemannspris-Auszeichnungen zuhauf abräumen als auch zur akustischen Verschmutzung des Dudelfunks wesentlich beitragen.
Wer noch einen Beweis dafür sucht, dass zwischen Qualität und Verkaufszahlen kein Zusammenhang besteht (oder wenn, dann ein reziproker): Hier ist er. Ephemera säuseln sich durch dünnhäutige Pop-Ware, ohne die dafür nötigen Stimmen zu besitzen. Sie lassen Streicher streichen und streicheln akustischen Gitarren – was bei ihnen nicht verträumt klingt, sondern nur kraftlos wie ein schlaffer Händedruck. (peb)
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