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Villi Lapsi
(2002, Poptori Oy SNAPCD-633)
Punkrock der ersten (finnischen) Stunde: Sänger Pelle Miljoona, Baujahr 1955, turnt seit 1978 Pogo-tanzend und Mundharmonika spielend inmitten Ramones, Mötörhead – und Reggae! – umher: »Mä Vaan Pogoon«. Wohl prominentestes Ex-Mitglied ist Hanoi Rocks' Andy McCoy. Auf »VILLI LAPSI« (wildes Kind) jedoch geben Schlagzeuger/Percussionist Vänni Väänänen, Bassist Tero Siitonen und Gitarrist Puka Oinonen den Ton an.
Neben den gewohnten sozialkritischen Texten dieser Musiksparte – Konsum, Fernsehen, Gewalt, Drogenprobleme – gelingt es Miljoona, den Punk mit melancholischer Patina zu überziehen: Im längsten Song »Moottoritie On Kuuma« ruft und lockt die heiße Autobahn in die weite Welt, in der einzigen Ballade »Hyvää Yötä Maailma« sagt Pelle der Welt gute Nacht. Also beherzigt den Ratschlag des Bandgründers, aka Petri Samuli Tiili: »Elä (Kun Olet Nuori Vielä)« – lebe solange du noch jung bist. In dem Sinne, hey ho, let's go! (nat)
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