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Unta
(2006, Laika/Rough Trade 3510222.2)
Was war das 2004 für ein Debüt! Zwei Jahre später haben die vier Frauen, allen voran die ehemalige Värttinä-Sängerin Liisa Matveinen und die früher bei Hedningarna sowie Tallari wirkende Tellu Turkka, natürlich das Singen noch nicht verlernt, im Gegenteil. Wieder gibt es überwiegend a cappella, aber manchmal auch von Kantele, Percussion oder Flöten begleitete Folklore.
Doch die Songs, alles Eigenkompositionen mit gelegentlich traditionellen Texten, wirken diesmal leichtlebiger und unbeschwerter – selbst ein wenig Bossa mischt sich kurz in die Rhythmen –, aber dadurch leider auch ein Stück weniger eindringlich. Das eher Mystische, Scheue und Tiefgründige liegt den vier Frauen eindeutig mehr als leichte Gesänge über davonfliegende Vögel und Sommerseen. (peb)
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