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Koyo
(2004, Amigo AMCD896)
Mit beschwingt-schleppenden Trommeln startet Janne Robertson »Their Song«, und Peter Forss (b) und Daniel Karlsson (key) legen die Basis für Goran Kajfes' Trompete sowie Per »Ruskträsk« Johanssons Altsax. Zusammen packen sie den Hörer in einen weichen, chilligen Kokon aus modern-relaxten Grooves, schönen Melodien und feinen Soli, die erst beim wiederholten Hören ihre Klasse offenbaren.
Hier ist das Ganze mehr als die Summe seiner Teile: Odd Job erschaffen einen ganz eigenen, faszinierenden Klangkörper und tönen wie aus einem Guss. Das Kraftwerk-Cover »Man Machine« ist ein achtminütiger Trip aus kühlen Melodien und warmen Sounds. Dennoch blitzen die einzelnen Teile: Robertson spielt ziemlich unkonventionell mit wenig Becken, Karlsson soliert formidabel in »Malmö-Lund«, »Titanic« kommt als bester Soul-Jazz im 21. Jahrhundert daher, und in »Return Of The Party Animal« entpuppt sich Johansson als eben dieses. Bei Goran Kajfes schließlich fragt man sich frustriert, warum der noch nicht internationalen Superstar-Status hat. Tolle Band, großartige Platte! (tjk)
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