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Hymn
(1994, Imogena IGCD 035)
1994, also noch zwei Jahre vor seinem Abschluss an der Musikhochschule Göteborg, veröffentlichte der klassisch ausgebildete Gitarrist sein Debüt. Den späteren Stil hatte er schon damals gefunden: eine sehr gefühlvoll gezupfte, in der Melodieführung stark an Pat Metheny erinnernde Nylonsaiten-Gitarre, zurückhaltende und sehr flächig tragende Keyboards, dazu von Shakern und Rasseln dominierte Percussion und ab und an mal eine lautmalende Stimme.
»HYMN« ist allerdings stark leitmotivisch angelegt – besonders eine bestimmte Gitarren-Melodie tritt immer und immer wieder auf – sellenweise nur so gering variert, dass man nicht sicher ist, ob man vielleicht aus Versehen auf die Repeat-Taste gedrückt hat. So tritt auf Dauer trotz der bezaubernden Klangfarben etwas Langeweile ein – »weniger« ist eben nicht immer »mehr«. (peb)
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