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Until This Sadness Is Gone
(2003, Adrian Recordings ARCD 015)
David Fridlunds Stimme schmilzt, reibt sich auf und liegt präsent in den symphonischen Wogen seiner Citizens. Spartanische Akustikgitarren, bombastische Pianos und gelegentlich hineingetröpfelte, hinreißend prägnante Trompeten wirbeln, flehen, feuern und schwelgen gleichermaßen.
Plötzlich lanciert eine brüchige Flockigkeit countryeske Geschichten, tanzt ein sanftmütiger Walzer in gediegene, aber unmittelbare Uptempo-Stücke, und ein opulentes Streichermeer huscht schwer verliebt in berauschte Balladen. Eine subtile Unruhe untergräbt dabei die Spontaneitäten und verleiht Ernsthaftigkeiten eine dichte Spannung. Hier werden schmerzverhangene Befindlichkeiten und schmachtend-verzweifelnde Sehnsüchte an die eine große Liebe mit der nötigen Souveränität und Intensität gleichermaßen zelebriert.
»UNTIL THE SADNESS IS GONE« ist die überzeugende Indie-Pop-Variante von Bright Eyes – nur ohne manieristisch zur Schau gestellte waidwunde Gebrochenheit und weinende Himmel. (maw)
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