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Flower Power
(2 CDs, 1999, Inside Out/SPV 092-31762)
Ungemein ausdauernd sind sie, diese Schweden: Allein das erste Prog-Stück »Garden Of Dreams« dauert eine knappe Stunde(!), unterteilt in viele kleine Szen(ari)en, welche die Musiker auch gerne live zelebrieren. Sie sprudeln über voller Ideen, mixen die Stile, springen aus der psychedelischen Ecke in den Orchestergraben, flüstern, schreien, lärmen – der gnadenlose Szenenwechsel vom ruhigen »Garden Of Dreams« zum ohrenbetäubenden »Don't let The D'Evil In« ist nix für Nervenschwache.
Nach einem ultrakurzen Schlagzeugsolo plus zwei Instrumentals verklingt die erste Hälfte des fünften Albums. Die zweite Silberscheibe pflügt gelungen über kommerziellere Felder; heraus sticht dabei das geniale, abgehobene »Psychedelic Postcard« oder das gediegene, als einziges von Hasse Fröberg geschriebene »Magic Pie«. (nat)
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