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Cobrastyle
(2004, Epic/Sony Music 5099751333524)
Wenn man meint, alles schon einmal gehört zu haben, mag das daran liegen: Die nach einem Elvis-Song benannten Teddybären stellen einen großen Topf auf den Herd, schmeißen wild Hip-Hop, Reggae, Rock und Pop hinein, würzen das Ganze mit Electro-Beeps – und lassen es auf großer Flamme über vierzig Minuten köcheln. Was danach auf den Tisch kommt, bewegt sich zwischen Peter Gabriels »Steam« (»Different Sound«) und Jean Michel Jarres legendärem »Oxygène« , hier: »Alma«.
Oder spielen Kraftwerk und Bob Marley gemeinsam eine Session, eingehüllt in Nebelschwaden des Tracks »Magic Kraut«? Bei »Lil' Red Rooster vs The Robodog« greift die 1992 gegründete Schweden-Combo gehörig in die Elektro-Computer-Kiste – aber ganz tief. Welch Kontrastprogramm zum reggae-lastigen »Little Stereo« oder »Cobrastyle«, für den die Bärenbrüder Klas und Jocke Åhlund sowie Patrick Arve »Mad Cobra« ans Mikro gezogen haben, der sein (künstlich?) gebrochenes Englisch hören lässt! (nat)
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