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Mellow
(2004, Columbia/Sony Music 515.291.2)
Ein frühreifes Mädel, diese Osloerin. Gerade mal 15 Jahre war sie, als ihr »My Lullaby« allenthalben durch die norwegischen Radios geisterte. Nach dem Debüt »ANOTHER PHASE« ließ sich Maria Victoria Mena dann bewusst Zeit, bis sie – gerade rechtzeitig vor der Volljährigkeit – mit »MELLOW« nachlegte. Und das wandelt gekonnt auf den Spuren von amerikanisch geprägtem und ein wenig Westcoast-gefärbtem Gitarrenrock.
Vorbilder wie Alanis Morissette oder Vanessa Carlton liegen nicht allzu fern, wenn Gitarren kratzig schnurren, die Drums selbstbewusst stampfen und Miss Maria mit naiv-frechem Charme vor sich hin träumt. »MELLOW« wandelt makellos produziert zwischen Pop-Ballade und Rock-Kracher. Und wenn dann noch ein Meister seines Fachs wie Thomas Dybdahl mit »So Sweet« einen Song beisteuert und ihn mit Maria im Duett singt, kann (fast) nichts schief gehen. Eigentlich unverständlich, warum Sony Music dieses feine Album für den deutschen Markt zurückhielt. (lha)
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