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Destroy Erase Improve
(1995, Nuclear Blast NB 0121)
Die meshuggen Trasher aus Ikea-Land reiften in den vergangenen Jahren. Neben Leadgitarre und Schlagzeug hat insbesondere Kidmann sein Stimme weiterentwickelt und lässt Vergleiche mit dem Pantera-Frontmann hinter sich. Die Truppe trumpft bereits im Opener »Future Breed Machine« voll auf: Barbarischer Gesang und wüste Stakkato-Riffs mähen alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt, bis sich der Hörer abrupt, völlig desorientiert, allein auf weiter Akustikflur wieder findet - doch noch bevor er sich richtig akklimatisieren kann, prügeln ihn donnernde Drums zurück ins Inferno.
Nicht nur diesen Track spielen die Schweden beispiellos präzise und technisch anspruchsvoll in ihrem ureignen, perfektionierten krummen Takt; der komplette dritte Silberling besticht durch kreative, progressive, detailverliebte Songs, etwa »Suffer In Truth«. Wer noch nie von Meshuggah gehört hat, möge mit »DESTROAY, ERASE, IMPROVE« beginnen. (nat)
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