|
Follow The Reaper
(2001, Nuclear Blast NB 0560)
Erst in rotes, dann in grünes, jetzt in blaues Licht getaucht lockt das Maskottchen – der Sensenmann – auf dem Cover. Die Musik lockt dagegen weniger: Einen melodischeren, eingängigeren, langsameren und Mainstream-tauglicheren Abklatsch des »HATEBREEDER«-Vorgängers haben die Jungs aus Espoo da produziert. Statt des spritzigen, ungehobelten, ruppigen Windes, der auf dem Debüt noch in die Segel blies, herrscht auf »FOLLOW THE REAPER« Flaute.
Freilich sauber arrangiert, gut produziert, auf (zu) hohem technischem Niveau ist das Album als solches gelungen – doch die Finnen enttäuschen die in sie gesetzten Erwartungen. Wenn der Synthiesound nicht gerade alles erschlägt, erfreuen jedoch die hochgradigen Keyboard/Gitarre-Duelle, versöhnen die Tracks »Bodom After Midnight» oder das W.A.S.P.-Cover »Hellion« die Fans. (nat)
|