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Universal
(2010, Indie Recordings/Soulfood INDIE014)
Wow, der Opener »Havoc« klingt ja richtig böse: Nach einer einminütigen Einstimmung folgt eine Lehrminute in Sachen Black Metal – doch schon die nächste Minute schwenken Borknagar in Richtung Prog / Avantgarde, alternieren bis zum Ende des Lieds zwischen Schwarzmetall und Prog. Generell wenden sich die Mannen um Gitarrist Øystein G. Brun auf »UNIVERSAL« verstärkt dem Black Metal zu, deutlich zu hören in Stücken wie »For A Thousand Years To Come« oder »Abrasion Tide«.
Die Norweger unterbrechen den 47-Minüter immer wieder mit doomigen Passagen, Chören, melodischen Zwischenspielen, Flöten, klassischem Klavier und Klargesang. Das achte Studioalbum klingt trotz aller Vielfalt homogener als »EPIC« oder der Vorgänger »ORIGIN« und verläuft sich nur selten auf (zu) bombastischen Pfaden. Geeignet für alle Freunde anspruchsvollen, düsteren (Avantgarde) Metals. (nat)
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