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Päivää
(1990, Sonet Grammofon SOPOD 1038)
»PÄIVÄÄ!« (Tach!) brüllt das Cover, und ein hässlicher Hund schaut uns an. Auf der Rückseite dann möchte das Trio Töykeät den Köter noch übertreffen: So »töykeä« (derb, barsch, unfreundlich) kam selten ein Debut daher. Aber Tasten-Derwisch Iiro Rantala, Rami Eskelinen, der viel trommelt ohne zu nerven, und Eerik Siikasaari, Bass-Veteran bei diversen Jazz-Größen, können sich das leisten.
Schon der Opener »Töttöröö« brennt mit einem Feuerwerk an Latin-Rhythmen und fulminanten Soli die gesamte verstaubte Klaviertrio-Literatur nieder. Mit Witz, Verve und Virtuosität wird nicht nur der »Waltz« niedergewalzt, und »Joululaulu« I und II klingen nun wirklich nicht nach Weihnachtslied. Kein Respekt, vor nichts und niemandem, nicht mal vor sich selbst: (Music For Elevators) »ist die erste Jazz-Komposition von Eerik Siikasaari, und hoffentlich auch die letzte...«. Ach ja, Tenorsax-Star Rick Margitza darf auch mitspielen. Beeindruckend! (tjk)
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