|
Devils
(2004, Virgin/EMI 863631-2)
Alles ist relativ. Als ich die Single »Lost Boys« in Finnland zum ersten Mal hörte, dachte ich »okei«. Seit ich das komplette »DEVILS«-Album kenne, denke ich »wow!«. Die Finnen haben es geschafft, sich selbst zu kopieren. Frei nach dem Motto "wir schmeißen das Beste und Schlechteste von »PARIS KILLS« plus »BLESSED BE« in einen Topf".
Ergebnis: ein lauwarmes Gothic-Pop-Süppchen – Rock wäre geschmeichelt, von »Lost Boys« abgesehen. Es finden sich nur die üblichen Zutaten wie Totenglocken, Frauengeseufze, mehrfaches »Beibi«-Hauchen sowie Jyrkis wiederholt gescheiterte Versuche, den 69 Eyes einen Hauch von Sisters Of Mercy zu verpassen. Da rettet selbst Jussis Beinahe-Strip im Booklet nichts mehr. (nat)
|