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It's OK To Listen To The Gray Voice
(1985, ECM/Universal 825.406-2)
Oft arbeitete Garbarek nicht mit Gitarristen. Während er auf »PATHS, PRINTS« den Charakterkopf Bill Frisell in seine Gruppe holte, entschied er sich hier für David Torn – einen noch phanatsievolleren Musiker mit weit größerem Klangrepertoire. In seinen Gitarren-Soli besticht Torn mit einzigartigem, durch zahlreiche Soundeffekte geprägten Ton, während Eberhard Webers Kontrabass melodiös im Hintergrund mümmelt und Michael DePasqua – ganz ähnlich dem späteren Manu Katché – fast schon ein Rock-Schlagzeug klopft, synkopisch allerdings reich verziert.
Trotz einiger Experimente bleibt dieses Quartet-Album zugänglich, gar regelrecht warm und farbenreich, und es liefert mit dem gemächlichen, von jubilierenden Soli durchsetzten Lied »Mission: To Be Where I Am« zudem einen prachtvollen Ohrwurm, dem man schnell verfällt. Jammerschade, dass Garbareks Zusammenarbeit mit Torn bislang einmalig blieb. (lha)
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