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Alle Rezensionen zu Darkane
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Demonic Art
(2008, Massacre Records MAS-CD 0613)

Trotz des hier vorliegenden fünften Albums und eines Metal-Promis am Schlagzeug, alias Peter Wildoer (Ex-Arch Enemy), gingen die Schweden Darkane bisher völlig an mir vorüber. Das soll sich mit »DEMONIC ART« ändern. Das Stöbern in der zehnjährigen Bandgeschichte bringt noch mehr bekannte Namen ins Spiel: So nahm Björn »Speed« Strid (Soilwork) in den Anfängen das Mikro in die Hand. Drei Jahre vergehen schließlich nach dem 2005er »LAYER OF LIES« bis sie mit dem neuen Sänger Jens Broman erneut im Studio verschwinden. Als Ergebnis präsentieren sie einen 46Minüter voll roher, moderner Thrashattacken mit höchst anspruchsvoller Gitarrenarbeit des Duos Cristofer Malmström / Klas Ideberg.

Im Opener erschallen die Gitarren bombastisch-orchestral, sägen aber schon im nachfolgenden Track heftigst, verfallen immer wieder in mathematisch-verzwickte Meshuggah-Rhythmen und bestechen durch erstklassige Soli. Auch Schlagzeuger Wildoer überzeugt auf ganzer Linie, Basser Jörgen Löfberg hält solide die Stellung. Geschmackssache sind allerdings die Wechsel von ruppigem Gebrülle zu Klargesang, beziehungsweise deren Art/Zeitpunkte. Fazit: Eine gute Scheibe mit herausragenden Saitenkünstlern, die in der limitierten Digipak-Ausgabe mit dem Bonustrack »Wrath Connection« einen extremen starken Schlusspunkt setzt. (nat)



Siehe auch:
Arch Enemy
Soilwork
Meshuggah

 Darkane: Demonic Art

Offizielle Website

Offizielle Website      www.darkane.com

   

Expanding Senses
(2002, Nuclear Blast NB 1021)

Festschnallen, denn Darkane sind nichts für zart besaitete Gemüter! Schon das Cover von »EXPANDING SENSES« erweitert gemäß des Album-Titels die Sinne, denn es ist mehr als gelungen - um nicht sogar das Wort »genial« strapazieren zu müssen. Und jeder der insgesamt neun Tracks versteht es auf seine Art, die Sinne des Hörers zu erweitern.

Man muss allerdings schon etwas Geduld aufbringen, denn die meisten Songs entfalten erst nach mehrmaligem Hören ihren wahren Genuss. Es dauert eben ein wenig, bis man den Zugang zu den Songs schafft und Darkanes »Modern Thrash« versteht. Aber die Geduld lohnt sich - herausragend sind besonders die Wechsel zwischen brutalen, schnellen Riffs und melodiösen Refrains. Das bisher beste Album der fünf Schweden - der Durchbruch sei ihnen gegönnt! (hog)



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