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Omagoddabl
(2004, Jazzland/Universal 06024 9866035)
Viele Musiker treiben die Vereingung von Jazz-Avantgarde und und Elektronik-Gefrickel voran, doch kaum einer geht dabei so rabiat und so knallhart kompromisslos vor wie der norwegische Schlagzeug-Tausendsassa Audun Kleive. Einige Eckdaten zu dieser mutigen CD: Arve Henriksen bläst heisere Trompeten-Schreie, Sampler-König Jan Bang holt das Letzte aus seinen Kisten heraus, Ståle Storløkken und der gefeierte Christian Wallumrød ergänzen mit blubbernden und zirpenden Keyboards.
Musikalisch bewegen sich die von Bill Laswell in seinem New Yorker Studio gemixten E(c)lectrica zwischen Ornette Coleman, Can, Sun, Ra und freiem Fall. Wer es schafft, zu diesen – nur durch die Lust an »far far off beats« und abstrakten Experimenten zusammen gehaltenen – Akustik-Attacken überzeugend zu tanzen, erhält von uns einen Orden. Oder wahlweise einen Termin beim Physiotherapeuten, um die verschlungenen Gliedmaßen wieder zu entwirren. (peb)
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