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Pretty Ugly
(2004, Kirkelig Kulturverksted FXCD 281)
Und wieder mal hat er »nur« eine reine Blues-Platte gemacht. Was an sich nicht schlimm ist, denn Reiersrud ist ein formidabler Blues-Mann, der sogar Buddy Guy und Otis Rush zu Lobeshymnen entlockte. Doch angesichts des Pioniergeistes früherer Solo-CDs vernachlässigt er mit dieser selbst auferlegten Blues-Konzentration seine vielseitigen Talente sträflich.
Auch die synkopischen Haken und den mächtigen Sound seines früheren Drummers Paolo Vinaccia vermisst man, denn Reiersrud spielte nun alle Instrumente selbst – von den Gitarren bis zum Drumset, Piano und Mundharmonika, Ein ordentliches, schnörkelloses Album mit Songs von Jimmy Rogers, Willie Dixon und eigenen Beiträgen ist es geworden, das man wohl besser finden würde, wenn Reiersrud nicht schon so brillante Werke gelungen wären. (peb)
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