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DiEversity
(2004, Century Media/SPV 77538-2)
Mögen sich doch die Metalheads weiter darüber ereifern, ob Entwine nun Gothic Metal machen, wie eine Kopie der Herzschmerz-Rocker HIM klingen (sie tun es nicht!) oder in der Band-Frühzeit Death Metal nachgingen oder nicht. Der Rest der Welt freut sich dagegen an muskelbepackten Rocksongs, die mit ihren mächtigen Gitarrensounds und den auf Melodie getrimmten Vocals vor allem an US-Rock/Alternative erinnern.
Zugegeben – Seattle-Nachfolger hatten im Normalfall keine Keyboards, und die von Riitta Heikkonen eingestreuten Elektroniktupfer zerren das Geschehen tatsächlich etwas zu sehr ins pathetische Fahrwasser. Doch die eigentliche Musik wird ja an anderen Fronten fabriziert: Jaani und Tom schmieden ihre Riffs mit wuchtigem Hammerschlag, Drummer Aksu wirbelt und nagelt, was das Zeug hält, Sänger Mika röhrt gut gelaunt seine Ohrwurm-Zeilen. Melancholisch? Pah! Das Zeug geht gut rein, hat aber stellenweise zu viel Kalorien angesetzt. (peb)
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