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Sex & Violins
(1995, Zomba Records/ZYX 20343-2)
»Wenn Baumwoll-Augen-Josef nicht wäre, wäre ich schon lange verheiratet« – mit »Cotton Eye Joe« alias »Violine und Banjo treffen Dancefloor-Stampf« hatten Rednex 1995 die Charts gestürmt. Wer erinnert sich nicht an die Schweden aus der imaginären Stadt Brunkeflo in Idaho?
On stage benahmen sich die Rüpel um Frontfrau Annika Ljungberg imagegerecht: Die Rednex-Show (Redneck=Prolet) bestand neben wildem Rumgehopse in erste Linie aus schlechtem Benehmen: rülpsen, furzen und live in einen Nachttopf pinkeln. Mit Texten, die so schlecht sind, dass sie schon wieder gut sind, und ihrem Country-Punk Stil heizten sie den Zuhörern mächtig ein. Mag der Stil auch Geschmackssache sein: Schlechte Musiker sind die Pseudo-Idahoer nicht, wie sie mit ihrer Killer-Ballade und zweiten Single-Auskopplung »Wish You Were Here« bewiesen. (nat)
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