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Sierra
(2004, Duippidit DPP502)
Wie sein Joik-Kollege Wimme Saari bedient er sich bei Loops und Samples, taucht Zerrgitarren in weite Hallräume und lässt Trompeten heiser räuspern. Doch es sind nicht Arve Henriksen oder Mark Isham, die da ins Horn stoßen, sondern der ebenso wie die restlichen Musiker eher unbekannte Per Willy Aserud. Meisterhaft spielen und atmosphärische Soundscapes erzeugen können sie aber allesamt.
Und so klingt das Ergebnis manchmal nach einer dräuenden Schneewand, die unheilvoll vom Fjäll herunterzieht, dann wieder lieblich wie ein mückenfreier Hochsommertag bei den Rentieren. In jedem Fall aber: packend, abwechslungsreich, eindringlich. Und ein Beweis dafür, dass experimentierfreudige samische Sänger manchmal die spannendste Musik machen. (peb)
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