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Time To Kill
(1999, Columbia/Sony Music 4964012)
In kleines Einknicken, ein Straucheln vielleicht. Nicht mehr ganz auf der Höhe des Vorgängers, aber trotzdem mit gewohntem Understatement und ihrer Liebe für einfache, schlichte Songs lieferte Sophie Zelmani ein grundsolides Singer/Songwriter-Album ab. Bei »Losing You« und »Why« Dire-straitet es etwas, der Titelsong erinnert in Erzähltechnik und Ausführung an Mr. Dylan, und »Nostalgia« ist eben das: eine Ode an die alte Zeit, gemütlich und ein wenig melancholisch. Ungefähr so, als wäre J.J. Cale am Einnicken.
Die richtigen Highlights sind dünn gesät, aber nicht unerwähnt bleiben darf für Zelmani exemplarische »The Dreamer«: Transparent, fast schwerelos bewegt sich die Sängerin durch ihre Musik, träumt sich weg und singt eher für sich selbst als für andere. »Dreamer« singt der Chor dann beim Refrain und holt dadurch sie (und uns) wieder in die diesseitige Welt zurück. (peb)
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