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Malanja
(2006, Ruote Records RUOCD 106)
Auf Pauliina Lerche ist einfach Verlass. Wieder bietet sie sehr freundliche Versionen karelischer Traditionals wie auch brillante Eigenkompositionen. Wieder pflegt sie den dabei gängigen Schachtelgesang, der schon für sich gehörig rockt. Und wieder kann sie auf eine Schar illustrer Musiker zurückgreifen, die sie schon bisher bei ihren verschiedenen Projekten unterstützten – wie etwa ihr Mann Peter Lerche als Gitarrist und Produzent.
Besonders gefallen ihre instrumentalen Zwischenstücke, bei denen sie das Akkordeon mit einer Intensität drückt und zieht und quetscht, dass man das Atmen vergisst, während man auf den Tanzboden eilt. Mag sein, dass Lerche ganz der Linie ihrer bisherigen Arbeiten und auch der früheren und mittleren Värttinä-Produktionen treu bleibt und mit der dort praktizierten behutsamen Auffrischung des karelischen Folks mitnichten bricht. Aber warum sollte sie dies tun, wenn das Ergebnis einfach zuverlässig gut bleibt? (frk)
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