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Gravity
(2003, Stickman/Indigo 2867-2)
Sie bleiben ihrem Progrock weitestgehend treu. Auf »GRAVITY« zeigt das Quartett zwar anfänglichst große Langeweile, beweist letzten Endes aber, dass sie zurecht einen guten Ruf genießen. Lyrisches begleitet den etwas isomorphen Gesang und entfaltet seine Klangfarbe immer dann, wenn Anna-Sophie Dahlberg unterstützend zur Seite steht.
Reichlich Farfisa, Mellotron und Vibraphon prägen den kosmischen Rhodes-Sound, der bedächtig fließend Songlängen von bis zu acht Minuten erreicht und sich eingestehen muss, dass dies zuviel des Guten ist. Dicht sind die Songstrukturen, interessant das hohe Maß an illusionären Traumwandlungen. Vermeiden es Anekdoten, sich in den Standards des Genres gefangen zu halten, dann offenbaren sie ihre musikalisch herbe Schönheit. (lic)
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