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Long Gone Before Daylight
(2003, Stockholm/Universal 067.101-2)
Niemand wusste, ob es nach »GRAN TURISMO« von 1998 noch weitergehen würde. Die Band steckte in einer tiefen Krise. Doch die Mannschaft um Sängerin Nina Persson fand ausgerechnet in einem Hotelzimmer in L.A. wieder zusammen, um Weichen für ein neues Album zu legen. Das beginnt zunächst erstmal ungewöhnlich beschaulich, mit etwas altbackenen Folk-Schmeicheleien, aber keinerlei Easy Listening-Referenzen mehr.
Doch dann dürfen die Gitarren auch mal rock'n’rollig rumpeln, angefüttert mit prallen Chorstimmen. Und es wird immer besser: Die Songs gewinnen zunehmend an Tiefe, Luftigkeit und eigenem Pop-Charakter, obwohl man sich an die 10.000 Maniacs oder Aimee Mann erinnert fühlt. Trotz Streicher, Bläser und Mundharmonika klang die Truppe aus Jönköping noch nie so reduziert, auf den Punkt gebracht und vor allem lebendig. (peb)
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