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Brighter Days
(2006, Emarcy/Universal 06024 9856684)
Silje Nergaard beteiligte sich ebenso wie ihr Texter Mike McGurk nur bei einem Beitrag, aber diese Fährte zu legen macht Sinn. Denn obwohl Christina Bjordal Vorbilder wie Radka Toneff, Billie Holiday und Joni Mitchell nennt, bleibt sie stärker als diese dem Pop verhaftet und vermeidet komplexe Strukturen. Ihr Easy-Listening-Jazz bleibt immer unaufdringlich und leistet sich viele verträumte Momente.
Dass das Niveau dabei nicht abflacht, garantieren vor allem die Begleiter: Drummer und Produzent Harald Levang arbeitete mit Ola Bremnes, Bjørn Berge und Kenneth Sivertsen; Pianist Espen Eriksen musizierte mit Beady Belle, Wibutee oder Briskeby. Vibraphonist Mike Manieri und Saxer Benidk Hofseth tauchen als weitere Gäste auf, und das Cikada String Quartet setzt durchdachte Streicher-Akzente. Nur schade, dass die junge Christina Bjordal selbst noch nicht die Reife und Ausdruckskraft ihrer Begleiter erreicht hat. (peb)
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